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Studierendenrat der Universität Heidelberg

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Das Dschungelbuch
- der StuRa-Wegweiser durch die Uni

Bis Dezember 2013: Die Fachschaftskonferenz

Die Fachschaftskonferenz (FSK) war bis zum 10.12.2013 der uniweite Zusammenschluss aller Fachschaften. Fachschaften setzen sich vor Ort für die Belange der Studierenden ein und stellen somit einen Ersatz für deren gesetzlich nicht verankerte Mitbestimmung dar. Jede Fachschaft hatte in der FSK eine Stimme. Der Zusammenschluss der Vertretungen der verschiedenen Fachbereiche ermöglichte hochschulpolitischen Einfluss und die Durchsetzung studentischer Interessen von der Basis an.

Die FSK agierte unabhängig von parteipolitischen Interessen. Referate und Arbeitskreise unterstützten die Arbeit der Fachschaften inhaltlich; Sie befassten sich mit übergreifenden Themen wie Studienreform, Semesterticket, Studiengebühren, BAföG, Öffentlichkeitsarbeit oder EDV. Ergebnisse und Anregungen aus dieser Arbeit brachten sie in die FSK ein. Während die Arbeitskreise inhaltlich unabhängiger waren, waren ReferentInnen wie FSK-VertreterInnen in Gremien der FSK rechenschaftspflichtig und setzten in ihrer Arbeit die Beschlüsse der FSK um.

Die FSK unterstützte studentisches Engagement wie die Fahrradwerkstatt URRmEL, den Bio-Lebensmittelladen Appel un' Ei, das Dschungelbuch (die gelben Seiten der Uni) sowie vielfältige Projekte verschiedenster Initiativen.

Auf der FSK-Sitzung koordinierten sich Fachschaften, Referate und AKs und bereiteten auch die Arbeit in Gremien und Bündnissen vor und nach. In Kooperation mit Studierendenvertretungen anderer Hochschulen, durch Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen bemühte sich die FSK um Durchsetzung studentischer Interessen.

Fachschaftslisten traten bei den Gremienwahlen an den einzelnen Fakultäten und seit 1988 auch auf Uni-Ebene an. Dass sie bei diesen Wahlen klare Mehrheiten errangen, zeigte, dass die unabhängigen FSK-Strukturen von den meisten WählerInnen als Alternative zur gesetzlich beschränkten studentischer Mitwirkung begrüßt wurden. Einen ausführlicher Text zur fehlenden studentischen Mitbestimmungen gibt es hier.

Natürlich hatten wir uns auch Paragraphen geschaffen: