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Studierendenrat der Universität Heidelberg

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28.03.2014:

PM: Bündnis90/Die Grünen unterstützt die Studierenden inhaltlich

Bündnis90/Die Grünen unterstützen die Studierenden in ihrem Engagement für ein günstiges Semesterticket.

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Gemeinsame Pressemitteilung vom Verkehrsreferat des Studierendenrates der Universität Heidelberg und der Gemeinderatsfraktion von Bündnis90/Die Grünen Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Christoph Rothfuß: "Wegen circa 54.000 Euro darf der VRN keine Millionen riskieren!" Die Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gehen in die entscheidende Phase. Aktuell geht es nur noch darum, wie hoch der jährliche fixe Ticketanstieg ausfällt. Der VRN möchte den Studierenden von Universität und Pädagogischen Hochschule 5 Euro fixen Preisanstieg pro Jahr für die nächsten fünf Jahre anbieten. Aus Sicht der Studierenden ist dies immer noch zu viel. Sie möchten, dass der VRN für seine steigenden Kosten eine jährliche Steigerung aus seinen Ticketerlösen in Höhe von 2,5 bis 3 Prozent erhält, damit der Realerlös vergleichbar bleibt. Da sie bereits einer Sockelbetragserhöhung in Höhe von 3,30 Euro ohne Mehrleistung zugestimmt haben, möchten sie vom VRN noch ein deutliches Entgegenkommen. "Im Rahmen dieses Korridors von 2,5 bis 3 Prozent liegt nach unserer Auffassung ein Ticketpreis, der jährlich zwischen 4 Euro und 4,50 Euro steigt. Zudem ist der Preis seit der Einführung des Semestertickets deutlich mehr als drei Prozent gestiegen, weswegen jetzt nachjustiert werden muss", so Verkehrsreferent Ziad-Emanuel Farag.
Seit dem Wintersemester 1998/99 stieg der Tickepreis inklusive Sockelbetrag (damals noch ohne Heidelberger Abendregelung) von knapp 66 Euro auf inzwischen 162,50 Euro. "Wenn man von drei Prozent Preissteigerung ausgeht, dürfte der Preis heute bei circa 103 Euro liegen.Tatsächlich liegt er inzwischen bei 162,50 Euro. Das ist eine Preissteierungsrate von 6,2 Prozent pro Jahr!", so PH-StuPa-Vertreterin Aline Simpson.
"Daher möchten wir jetzt auch ein umso stärkeres Entgegenkommen des VRN. Der jetzige Erlös kann für die wirklichen Kosten in den nächsten Jahren kein endgültiger Maßstab sein. Festgeschriebene 5 Euro sind angesichts der enormen Verteuerung der letzten Jahre immer noch zu viel. In den letzten drei Jahren hat der VRN wegen der gesunkenen Nachfrage den Ticketpreis um durschnittlich 4 Euro pro Jahr erhöht. Das sollte man auch jetzt festschreiben. Die Unzufriedenheit ist bei den aktuellen Preisen mit 70 Prozent bereits jetzt groß, wie die Umfrage im Dezember gezeigt hat", so Referatsmitglied Kai Wortmann. Da diese Festschreibung der Preissteigerung über 5 Jahre gilt, sind die Studierenden aber dazu bereit, dass sich die Festschreibung zwischen 4 Euro und 4,50 Euro bewegt: "In diesem Rahmen sehen wir unserer Urabstimmung optimisch entgegen. Die vom VRN ursprüngliche geplante maximale Preissteigerung von 8 Euro hat man dann in jedem Fall deutlich gesenkt. Der VRN profititiert mit gesicherten Mehreinnahmen auch von diesem Modell", so PH-StuPa-Vertreter Christian Hammer. Aktuell geht es zwischen den Vorstellungen des VRN und denen der Studierenden nur noch um eine Differenz zwischen 54.000 und circa 80.000 Euro Erlös aus Ticketverkäufen und Sockelbeträgen pro Jahr. Der VRN erhält aber für das Semesterticket Landesmittel in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Da die meisten Studierenden in Baden-Württemberg im VRN-Gebiet aus Heidelberg kommen, geht es hier auch für den VRN um das Groß der Zuschüsse. Allein für den Semesterticketverkehr in Heidelberg erhält die RNV davon 2,9 Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kommen Gelder aus den Ticketerlösen und den Sockelbeiträgen selbst.
Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt die Forderungen der Studierenden:
"Es geht hier für den VRN insgesamt um mindestens 10 Millionen Euro aus Zuschüssen, Erlösen und Sockelbeträgen für das Semesterticket und für die RNV für den Verkehr in Heidelberg um mindestens 3 Millionen Euro aus diesen Posten. Die Sozialverträglichkeit des Tickets muss aber gesichert werden und gerade in Anbetracht der überhöhten Preissteigerungen seit dem Sommersemester1999 sind die Forderungen der Studierenden absolut berechtigt. Wir könnten nicht nachvollziehen, dass der VRN bei einer viel kleineren Summe von 54.000 bis 80.000 Euro nicht mehr auf die Studierenden zugeht und so seinen Teil zu einer gelingenden Urabstimmung beiträgt Angesichts dessen, fordern wir Oberbürgermeister Eckart Würzner auf, sich hier ein Vorsitzender des Aufsichtsrats der RNV dafür einzusetzen. Gerade sozial-, umwelt-, verkehrs- und wohnungspolitisch droht bei einer scheiternden Urabstimmung das totale Chaos für das nächste Winterersemester, wenn es auch wieder viele Neuimmatrikulierte gibt", wie der stellvertretende Fraktionssprecher der Gemeinderatsfraktion von Bündnis90/Die Grünen Christoph Rothfuß betont.

 
 
 

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