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Studierendenrat der Universität Heidelberg

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Das Dschungelbuch
- der StuRa-Wegweiser durch die Uni

26.02.2014:

PM: Ohne Zahlen keine Semesterticket-Verhandlungen

Der VRN hat schon vor der zweiten Verhandlungsrunde sein Wort gebrochen. Die Studierendenvertreter*innen von PH und Uni zeigen sich entrüstet.

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Eigentlich hätte am 27. Februar die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Vertretern der Universität und Pädagogischen Hochschule Heidelberg (PH) und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) um das neue Semesterticket stattfinden sollen. Dies hat der VRN jedoch unmöglich gemacht. Es war vereinbart worden, dass der VRN den Vertreterinnen und Vertretern des Studierendenrates der Universität (StuRa) und des Studierendenparlamentes der PH (StuPa) die Berechnungsgrundlage für die geplanten Kostensteigerungen des Ticketpreises und des Sockelbetrages vorlegt. Zudem wollte der VRN den Studierenden die Angebote für ihre Forderungen zukommen lassen. Konkret ging es um die Kosten einer verbundweiten Abendregelung ab 18 Uhr. Zudem wollte der VRN den Preis für die Ausweitung des Gültigkeitsbereiches des Tickets auf die Westpfalz mitteilen. Außerdem wollte der VRN den Studierenden vorab übermitteln, wie hoch der Preis künftig pro Semester fix ansteigen wird. Bisher gab es nur Preisobergrenzen, die für die Studierenden oftmals nicht nachvollziehbare Preissteigerungen nach sich zogen. 

Bereits vor einer Woche hätten die Studierendenvertreter und -vertreterinnen diese Kalkulationen erhalten sollen: "Stattdessen haben wir bislang keinerlei Auskünfte des VRN erhalten. Am Montag, den 24. Februar,  erfuhren wir drei Tage vor den Verhandlungen erst auf telefonische Nachfrage unsererseits  vom VRN, dass wir keine Kalkulationen vor der nächsten Verhandlungsrunde erhalten werden. Diese seien für uns zu komplex", so Verkehrsreferent Vinojan Vijeyaranjan. Daher haben die Vertreter der beiden Hochschulen nun beschlossen, sich am Donnerstag nur das aktuelle Angebot vorstellen zu lassen. "Die eigentlichen Verhandlungen haben wir um eine Woche verschoben. Wir fühlen uns durch den Wortbruch des VRN nicht ernst genommen und haben jetzt einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand. In der vorlesungsfreien Zeit tagen die Mitglieder des StuRa und StuPa nur alle vier Wochen, da sich die Mitglieder eigentlich zu dieser Zeit nur vereinzelt in Heidelberg befinden. Jetzt müssen wir sehr wahrscheinlich Sondersitzungen einberufen. Wir hoffen, dass der VRN in Zukunft sein Wort hält", so Verkehrsreferent Ziad-Emanuel Farag. "Wir mussten die eigentlichen Verhandlungen verschieben, weil wir uns auf Donnerstag ohne Unterlagen schlecht vorbereiten können. Wir können es uns nicht erlauben, einfach die Katze im Sack zu kaufen", so StuPa-Vertreter Christian Hammer. 

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