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Studierendenrat der Universität Heidelberg

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04.05.2013:

Wirtschaftsverbände trommeln weiter für Gebühren

Hochschulfinanzierungspapier propagiert politischen Ladenhüter.

Dass die aktuellen BAföG-Sätze finanziell vorne und hinten nicht reichen, um sich finanzieren zu können, scheinen mittlerweile sogar die Wirtschaftsverbände begriffen zu haben. Ein Papier zur Hochschulfinanzierung, das einige von ihnen gerade vorgelegt haben, erweist sich bei genauer Lektüre als reichlich krude: Neben der Forderung nach Anpassung der BAföG-Sätze wird darin die Wiedereinführung von Studiengebühren gefordert.

Davon abgesehen, dass das damit präsentierte Modell für die Betroffenen faktisch auf ein Nullsummenspiel hinausläuft und man schön blöd sein müsste, um dies nicht zu durchschauen, scheint man hier realitätsresitent genug, um fernab jeder politischen Realität weiter auf Gebührenmodelle zu setzen, die eben deshalb gerade wieder gekippt wurden, weil sie – in allen Modellen – sozial selektiv sind.

Unter den Unverbesserlichen, die das Papier mitverfasst haben, findet sich auch die ehemalige Baden-Württembergische Kultusministerin. Nachdem sie in Regierungsposition für solche Positionen konsequent abgewählt wurde, scheint sie nun als Wirtschaftsfunktionärin weiterzutrommeln. Die politische Agenda ist dabei mehr oder weniger die gleiche. Allein die Bezahlung für sie dürfte nun die bessere sein.

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